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Zu anderen Blogartikeln:

Website-Impressum/Pflichtangaben, Teil 1

Website-Impressum/Pflichtangaben, Teil 2

Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt

Links zu anderen Webseiten

Überraschendes von der Bundesregierung bzw. dem Bundespresseamt

Tipps zu Sicherheitssoftware

Geschlechtsspezifische Verwendung von Personenbegriffen

Praktikumsanfragen - Sind die erhaltenen ein Zeichen aktueller deutscher Ausbildungsqualität?  



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Pro-Bono-Hinweise - Nein, danke!

20.10.2020, HHW
Website-Mängel und Pro-Bono-Hinweise ... aus gegebenem Anlass berichten wir in einer Art Glosse über unsere Erfahrungen dazu aus den vergangenen Jahren: Pro-Bono-Hinweise - Nein, danke ...

Kann die Verwendung eines Kontaktformulars bedenkenlos empfohlen werden?

15.10.2019, HHW

Bei der Nutzung eines Kontaktformulars werden personenbezogene Daten nach   Art. 4 Nr. 1 DSGVO verarbeitet. Aufgrund des im deutschen Datenschutzrecht geltenden Grundsatzes des Verbots mit Erlaubnisvorbehalt, benötigt jede Verarbeitung von personenbezogenen Daten eine Rechtsgrundlage.

Als Rechtsgrundlage für die Nutzung von Kontaktformularen und der damit zusammenhängenden Verarbeitung von personenbezogenen Daten kommt Art. 6 Abs. 1 DSGVO in Frage. Hiernach ist eine Verarbeitung erlaubt, wenn:

Die meisten Kontaktformulare anbietende Webseitenbetreiber meinen anscheinend, bzgl. Einwilligungsnachweis auf der sicheren Seite zu sein, in dem sie den Nutzer zwingen ein Einwilligungskästchen - egal wie es benannt ist - zu markieren. Erst danach wird der Sende-Button aktiv und erst dann werden die zuvor in das Kontaktformular eingefügten Daten an den Webseitenbetreiber übermittelt.
Wenn keine weiteren, ausgefeilten Sicherheitsmechanismen implementiert sind, sind u. E. solche Kontaktformulare nicht frei von rechtlichen Risiken.
Wie Sie ein solches Risiko für sich vermeiden können, legen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch dar.

Anmerkungen zu Google Business Website, Risiken durch Kontaktformulare im allgemeinen

06.09.2019, HHW
Aus Neugierde und zu Testzwecken haben wir eine Google Business Website angelegt. Sie erfahren dort, wie es dazu kam und was uns dabei aufgefallen ist, insbesondere im Hinblick auf das nicht zu entfernende Kontaktformular. Die Überlegungen zu letzterem gelten jedoch für Kontaktformulare im allgemeinen.

Verlangt die DSGVO verschlüsselte Websites?

06.06.2018, HHW
Verlangt die DSGVO verschlüsselte Websites?

Sind Sie von Online-Identitätsdiebstahl betroffen?

18.08.2018, HHW
Cyberangriffe erfolgen täglich. Ob bei einem solcher Angriffe auch von Ihnen Daten (E-Mailadresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Adresse) erbeutet wurden und via Internet feilgeboten werden, können Sie z. B. auf den Seiten überprüfen, die wir Ihnen in unserem Artikel: "Cyberangriffe, Datenspionage, Identitätsdiebstahl: Prüfmöglichkeiten für Sie" vorstellen und empfehlen.

Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt

05.05.2018, überarb. 14.03.2020, HHW
Ob ein solcher Hinweis überhaupt rechtliche Bedeutung hat, erfahren Sie in dem Artikel: Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt.

Webseiten-Impressum und weitere Angaben

28.02.18, aktualisiert: 20.11.20, HHW
Deutsche Gesetzgebung und Rechtsprechung haben hinlänglich genau geregelt, wer welche Angaben in einem Website-Impressum veröffentlichen muss. Bestimmte Berufsgruppen (z. B. Freiberufler, wie Anwälte, Notare, Steuerberater, Mediziner, Apotheker, aber auch andere) müssen auf speziell für Ihre Berufgruppe geltende Rechtsordnungen hinweisen. Sie und die Mehrzahl der übrigen Webseitenbetreiber müssen zwar die Ihnen gemäß TMG (Telemediengesetz), MStV (Medienstaatsvertrag), MStV ab 07.11.2020 in Kraft , DL-InfoV (Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung) obliegenden Informationspflichten erfüllen; in keiner dieser Rechtsnormen gibt es aber eine Vorschrift, die besagt, dass explizit auf die Rechtnorm verwiesen werden muss. Es genügt völlig, wenn die geforderten Informationen, also die Fakten, korrekt veröffentlicht werden!

Wenn Sie nicht zu denjenigen gehören, die ungeprüft übernehmen, was sie bei anderen sehen und die sich über Jahre hinweg nicht um die aktuelle Gesetzeslage kümmern, können Sie auf unserer Seite Webseiten-Impressum und weitere Angaben, Teil 1 erfahren, wie man ein rechtssicheres Impressum erhält.

Tipps zu Sicherheitssoftware

08.12.2017, HHW
Wer sich im Internet bewegen will bzw. Mails empfangen/senden will, ohne Absicherung der Geräte (PC, Notebook, Tablet, Smartphone), handelt fahrlässig, denn die Bedrohungen sind heutzutage zahlreicher als je zuvor. Für die Absicherug sollte man nicht nur AntiViren- und Firewall-Software oder Komplettpakete, sogenannte Internetsicherheitssuiten einsetzen; man kann die Sicherheit noch erhöhen, in dem man spezielle Browser-Erweiterungen (AddOns) installiert. Hinweise auf entsprechende Produkte erfahren Sie in unseren Tipps zu Sicherheitssoftware .

Praktikumsanfragen - Ist das ein Zeichen aktueller deutscher Ausbildungsqualität?

07.12.2017, HHW
Wir erhielten zwei Anfragen nach Praktikumsplätzen und waren über diese "leicht" überrascht. Sollte das etwa das Ergebnis aktueller, deutscher Schulausbildungsqualität und der "Generation Smartphone" sein? Wir geben die anonymisierten Mails und unsere Antworten im Wesentlichen wieder, in der Annahme, die Hinweise könnten für junge Praktikumssuchende hilfreich sein.
Was meinen Sie?
=> Praktikumsanfragen - Sind die erhaltenen ein Zeichen aktueller deutscher Ausbildungsqualität?

Überraschendes von der Bundesregierung bzw. dem Bundespresseamt

06.12.2017, HHW
Zu unserem Blog-Beitrag "Links zu anderen Webseiten" wollten wir eine weitere Anmerkung hinzufügen und auf positive Beispiele von Gesetzgeberseiten verweisen. Doch bevor wir auf etwas verweisen, wird zuerst geprüft. Wir öffneten also mehrere Bundesseiten (Bundestag, Bundesregierung u. a.) und erlebten einige "nette" Überraschungen, die wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen werden. Getreu unserer Einstellung "erst direkt informieren und dann - je nach Reaktion - entscheiden, ob veröffentlichen oder nicht", riefen wir auch beim Informationsamt der Bundesregierung an. Auch dazu mehr in unserem Artikel: Überraschendes von der Bundesregierung bzw. dem Bundespresseamt

Verweise (Links) zu anderen Webseiten

05.11.2017, aktual.: 03.12.17, HHW
Nicht zuletzt durch die deutsche Rechtsprechung sind Webseitenbetreiber gehalten, zu entscheiden, wie sie es mit Verweisen von der eigenen Internetpräsenz auf Seiten anderer Webseitenbetreiber halten ("externe Links"). Es gibt (mindestens) drei Möglichkeiten, wie man diese Fragestellung lösen kann. Dass dazu dennoch viel Unsinn auf deutschen Webseiten festzustellen ist - und dass sogar bei Anwälten, also denjenigen, die bzgl. dieser Thematik eigentlich Fachleute sein sollten, erfahren Sie in diesem Artikel: Links zu anderen Webseiten

Geschlechtsspezifische Verwendung von Personenbegriffen in Websitetexten

03.11.2017, HHW
Es gibt zu diesem Thema viele lesens- und beachtenswerte Artikel, Empfehlungen und Leitlinien, auf die wir gerne verweisen (mehr dazu im kompletten Beitrag), auch wenn wir zu einigen, der dort gemachten Vorschläge eine abweichende Meinung haben.
Wir versuchen überwiegend geschlechtsneutral zu schreiben, d. h., wir ziehen einen kürzeren Text einer Textaufblähung (z. B. durch geschlechtsunterscheidende Schreibweise wie "die Kundin/der Kunde, die/der ...") vor. Aber es gibt Fälle, bei denen wir meinen, eine geschlechtsspezifische Unterscheidung sei angebracht.
Welchen Unsinn man auf deutschen Internetseiten zu diesem Thema findet, erfahren Sie in unserem Beitrag, in dem u. a. auf ein Beispiel auf der Impressumseite der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) verwiesen wird (Stand: 19.10.2019; Anm: Die WFBB hat zwar seit unserem urspüngl. Link vom Dez. 2017 an einer Stelle etwas geändert/korrigiert; ansonsten sind die anderen Schwachstellen anscheinend nicht aufgefallen. Ob dann so etwas als sorgfältige Arbeitsausführung/Qualitätsüberprüfung erachten kann?)